32 Jahre Peter Müller – eine Erfolgsgeschichte
von Gabriela Lamprecht
1 Minute Lesezeit

„Am Schluss braucht es drei Gewinner“

32 Jahre Peter Müller – eine Erfolgsgeschichte

Eines Tages kam seine Frau auf ihn zu, der Göfner Gerhard Siebmacher habe sie angesprochen. „Er wollte wissen, ob ich nicht einmal was anderes verkaufen will als Bananen“, erinnert sich Peter Müller an die nicht ganz ernst gemeinte Frage zurück. Siebmacher war auf der Suche nach einem Nachfolger und glaubte, in dem Lustenauer den geeigneten Kandidaten gefunden zu haben. Und tatsächlich, mit 1. Jänner 1989 übernahm Müller die Rankweiler Geschäftsstelle des Vorarlberger Medienhauses.

Miteinander füreinander arbeiten
Dass Müller immer ein „Schaffer“ war, zeichnete sich bereits in der Schule ab. Die kaufmännische Lehre hat der heute 62-Jährige bei Sutterlüty absolviert. Als ihn die Anfrage Siebmachers erreichte, leitete er den Superspar in Hohenems. Genau 100 Monate arbeitete er bei Spar im Herrenried, hier hat er auch seine Frau Gertrude kennengelernt. Da bei ihrem Arbeitgeber ein Eigentümerwechsel anstand, folgte sie ihrem Gatten nach Rankweil. „Wir arbeiten miteinander füreinander – ich würde es immer wieder so machen“, ist Müller von der damaligen Entscheidung noch bis heute überzeugt.

Von der Zeitung hin zu online
1989 bedeutete technischer Wandel noch, eine elektrische Schreibmaschine und Telefax im Büro zu haben. Seitdem hat sich der Werbe- und Medienmarkt stark verändert. „Nehmt Veränderung an und schaut es euch erst einmal an“, habe Müller seinen Kollegen immer zu Mut geraten. Die Digitalisierung sei eine riesige Chance, der Wandel habe dem Lustenauer immer Freude bereitet: „Die Zukunft ist sehr spannend.“ Eines war ihm in der Arbeit stets wichtig: „Es muss immer drei Gewinner geben: die Firma, den Kunden und damit auch automatisch mich.“ Ein für alle gutes Ergebnis zu erzielen, sei nicht immer einfach, aber „das war mir wurst“.

Schicksalsschlag Unfall
Doch es gab auch Rückschläge. 2012 verunfallte Müller beim Skifahren schwer, fiel ins Koma. In dieser Zeit habe sich aber auch gezeigt, wie wertgeschätzt er sich fühlen dürfe. „Alle schauten gewaltig zu uns her und unterstützten uns“, ist Müller noch heute gerührt. Gertrude habe die Büroleitung übernommen und ihn quasi täglich in Innsbruck besucht. Mitarbeiter und Vorgesetzte bis hinauf zu Eugen A. Russ hätten ihr jede erdenkliche Unterstützung zukommen lassen und sich nach ihm erkundigt. „Da merkst, du bist nicht nur eine Nummer fürs Unternehmen, das half viel.“ Auch die Kundschaft hätte hervorragend reagiert. „Vorher sagte ich immer, ein Freund ist, wer sich im Schlechten beweist. Hier haben sich alle ‚Kollegen‘ als wahre Freunde bewiesen“, ist Müller dankbar.

Nun, mit der anstehenden Pension will Müller sich wieder vermehrt dem Fahrrad- und Wintersport widmen. Und auch an Haus und Garten will er das ein oder andere machen, wenn geht, in Eigenregie. Der Pension entgegengefiebert hat er nie. „Aber ich bin schon froh, wenn nicht mehr jeden Tag ein Haufen Termine wartet“, räumt er ein. Doch die bisherigen Kollegen werde er nicht vergessen. VN-RAU

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