Sie haben Javascript deaktiviert. Bitte aktivieren Sie Javascript damit die Seite verwendet werden kann.
Annemarie Sutterlüty wurde mit dem Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preis 2026 ausgezeichnet.
Menschen ehren, die mit ihrem Wirken bleibende Spuren im Land hinterlassen: Dafür steht der Dr.-Toni-und-Rosa Russ-Preis und -Ring seit mittlerweile 57 Jahren. Bei der diesjährigen Verleihung am Dienstagabend in der Werkstattbühne des Festspielhauses Bregenz wurde die Sozialarbeiterin Annemarie Sutterlüty vor rund 450 Gästen für ihr außergewöhnliches Lebenswerk ausgezeichnet.
Seit Jahrzehnten setzt sich Annemarie Sutterlüty mit großer Hingabe für Menschen am Rande der Gesellschaft ein. Ihr unermüdliches Engagement gilt jenen, deren Stimme oft zu wenig gehört wird und deren Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung häufig gering ist. Mit ihrer Arbeit hat sie nicht nur das Leben vieler Betroffener nachhaltig verbessert, sondern auch das gesellschaftliche Bewusstsein für deren Anliegen geschärft.
Die Verleihung des Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preises würdigte damit eine Frau, die Verantwortung übernimmt, Menschlichkeit lebt und mit ihrem Wirken weit über ihre eigentliche Aufgabe hinaus Zeichen gesetzt hat. Die zahlreichen Gratulantinnen und Gratulanten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft unterstrichen die große Wertschätzung, die Annemarie Sutterlüty in Vorarlberg genießt.
Für den festlichen Rahmen sorgte ein stimmungsvoller Abend mit Kulinarik und Musik. Die „Hanskaspas Enkel“ rund um Ulli Troy, Richard Natter und Jos Natter begeisterten das Publikum mit Liedern wie „Ähne’s dia olt Gitar“, „Ein Wälderdorf“ und „Dor Obad goht übor i d’Naht“. Ihre musikalischen Beiträge verliehen der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre und luden zum gemeinsamen Erinnern und Genießen ein.
Auch kulinarisch wurden die Gäste verwöhnt: Zoltan Toth und sein Team von evenTZ by foodaffairs servierten unter anderem Mini-Burrata mit kalter Tomatensalsa, mediterrane Kalbsnuss mit Ofengemüse, Kartoffelstampf und Barolojus sowie eine feine Amaretti-Schnitte mit Ricotta und Himbeer-Basilikum-Ragout.
Die Verleihung des Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preises 2026 war damit nicht nur eine Würdigung eines beeindruckenden Lebenswerks, sondern auch ein Abend voller Wertschätzung, Begegnungen und Dankbarkeit. Im Mittelpunkt stand eine Frau, die mit Herz, Beharrlichkeit und Menschlichkeit viel bewegt hat und deren Einsatz weit über Generationen hinweg nachwirken wird.