Nachwuchsprogrammierer am Werk
von Gabriela Lamprecht
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Beim ersten Modul des Code Base Camps gibt es Einblicke in die Welt des Programmierens

Nachwuchsprogrammierer am Werk

In zwei Wochen einen Einblick in das Programmieren und Webdesign zu bekommen sowie eine eigene Website zu programmieren, das ist das Ziel des Sommercamps. In diesem ersten Modul des Code Base Camps, das derzeit bei Omicron stattfindet, hören die 30 Teilnehmer ihrem Dozenten Phuc Le zu. Dann setzen sie seine Erklärungen direkt an ihren Laptops um. Von einem Grinsen, einem konzentrierten Stirnrunzeln bis zu einem hilfesuchenden Blick zu den beiden Tutoren Sabrina Rosmann und Thomas Kasseroler ist alles dabei. Die Schwellenangst vor HTML und CSS überwinden die Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren schon am ersten Tag.

So hatten beispielsweise die beiden Teilnehmer Greta und Simon keine Vorkenntnisse im Programmieren, „aber wir haben kein Problem, den Ausführungen zu folgen. Wir fühlen uns gut aufgehoben im Sommercamp und bekommen einen guten Überblick“. Und dies ist auch die Idee des Code Base Camps, das eine Initiative von Russmedia in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg ist und zum dritten Mal stattfindet. Als Unterstützer sind das Land Vorarlberg, die Wirtschaftskammer, die Illwerke sowie die Unternehmen Omicron, Blum und Rhomberg mit an Bord. „Wir wollen Jugendliche ansprechen, die bisher noch keine Erfahrungen im Programmieren gesammelt haben, aber bereit sind, Neues zu erlernen“, umreißt Russmedia-Projektkoordinatorin Julia Lins. Da das Interesse immer noch sehr groß ist und sich viele Jugendliche beworben haben, gibt es diesen Sommer erstmals zwei Camps.

Dieses Angebot bei Omicron soll vor allem Teilnehmern aus den Bezirken Bludenz und Feldkirch eine kürzere Anreise ermöglichen. Das Klauser Unternehmen hat seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, weil „das Code Base Camp ist eine großartige Chance für Jugendliche, in die Welt des Programmierens einzutauchen. Als einer der größten Arbeitgeber des Landes in dem Bereich sind wir immer auf der Suche nach passionierten Software-EntwicklerInnen und unterstützen daher diese Initiative sehr gerne“, erklärt Vanessa Vögel, Omicron Personalwesen. Der zweite Termin ist vom 19. bis 30. August bei Russmedia in Schwarzach.

Drei weitere Module
Ab Herbst können dann all jene, die während des Sommercamps ihre Leidenschaft für das Programmieren entdeckt haben, ihr Wissen in drei weiteren Modulen ausbauen. Jeweils am Freitagnachmittag finden die Einheiten statt. Die Teilnehmer erlernen nach und nach, eine interaktive Website zu bauen, ein einfaches Browserspiel zu programmieren und schließlich ein eigenes Projekt umzusetzen. (Patrizia Gunz)

Greta Mödlagl, Feldkirch, 15: Ich hatte keine Vorkenntnisse und habe mir das Sommercamp schwerer vorgestellt. Das Programmieren ist sehr interessant.“

Igor Vukajlovic, Nofels, 15: Ich wollte das Sommercamp testen und schauen, was das ist, und ich bin begeistert davon. Ich lerne sehr viel, es ist lustig und cool.“

Simon Rapp, Mäder, 13: „Mir gefällt das Camp sehr gut. Ich hatte keine Vorstellung, was mich erwartet. Wir lernen gerade HTML und CSS und es gefällt mir.“

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